"Haben Sie schon einmal den Namen Ihrer Straße und das Wort "Auschwitz" gegoogelt? SPON-Redakteur Hans Michael Kloth spielte in einer Mittagspause mit allerlei
Suchbegriffen herum - und machte eine Entdeckung, die ihn schockierte." [Zitat Ende]
Leider haben die Redakteure wohl wirklich nichts besseres zu tun, als in der eklig braunen Vergangenheit zu wühlen, wie Kanalarbeiter, die ein verstopftes Rohr reinigen müssen...
Wie kommt man auf so eine wirklich dämliche Idee, den Straßennamen oder seinen eigenen oder den seines Hund in Verbindung mit dem Holocaust bei einer Suchmaschine einzugeben?
Über tausend Links kommt man sicher immer an das Ziel - und natürlich auch an eine Geschichte, die es SPON sogar wert war, sie als Headliner einzubauen.
(Schön finde ich aber den Hinweis, dass Kloth das in der Mittagspause gemacht hat und nicht in der Zeit, wo er sinnvolleres hätte berichten können...)
Nichts empfinde ich ja nerviger, wie diese Artikel bei SPON.
So reißerisch, wie SPON darüber schreibt - es fehlt zunehmend an der mir sonst bekannten Sachlichkeit von SPON und dem SPIEGEL - so verfasst sonst nur die BILD ihre
Hilter-Nazi-Verbrecher-Drittes-Reich-Artikel.
Von der Qualität ganz abgesehen...
Sachlichkeit und Distanz, die man als guter Journalist haben sollte, fehlen mir seit einiger Zeit mehr und mehr bei SPON
und SPIEGEL.
PS: Haben Sie eigentlich schon mal Ihren Namen bei Google eingegeben und dann die Bildersuche ausgewählt?
Und haben Sie sich dann auch erschreckt, wie viel hässliche Menschen es gibt, die Ihren Namen tragen?
Schockierend...