Nach einer Wortsuche auf SPON  - ähnlich wie die, die Herr Kloth bei google.de durchgeführt hat - nämlich mit dem Wort:

rechtsradikal

stieß ich auf einen Artikel:

Rechtslastiger Redakteur soll Kultusminister werden


So, so.
Allerdings war ich echt erstaunt, dass der Begriff rechtsradikal im Zusammenhang mit Herrn Peter Krause, dass ist nämlich oben erwähnter, fehlte. Aber: auf SPON ist Verlass. Und so kann man am Ende des Artikels lesen, dass die JUNGE FREIHEIT  für die er als Redakteur tätig war, als "Scharnierfunktion zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus" zu billigen ist....

Wer sagt es denn?!

Es stimmt, die JUNGE FREIHEIT sieht sich selbst als nationales Wochenblatt.

Aber sollte nicht endlich mal zwischen Rechts und Rechtsextrem unterschieden werden?

Extrem - das sind Gewalttaten, Verbrechen, Verletzungen der Freiheit (körperlich, wie seelisch), und und und.

Die Zeitung distanziert sich aber davon. Berichtet ausführlich über den "Held" Graf von Stauffenberg, der das Attentat auf Hitler in der Wolfsschanze verübte und der mit seinen Mitwissern am bekannten 20.Juli 1944 hingerichtet wurde.
Und ja - auf der anderen Seite berichtet das Blatt ausführlich über, z.B.: Verbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs durch die Alliierten, über die Vertriebenen aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern, über Missstände in Deutschland oder über No-Go-Areas in Berlin, in denen sich keine Polizei mehr traut und die von kriminellen Banden geführt, besetzt und umkämpft werden...

Das Blatt zählt zu den national konservativen - rechts also.
Aber rechtsextrem ist es nicht. Es ruft zu keinen Gewalttaten auf, oder zu Verbrechen, oder zu Diskriminierungen, zu rassistischen Übergriffen oder sonstigem.


Deutschland, das Land der Meinungsfreiheit... aha!



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